Karben 10/2026 November 2026

2 Innenausbau nach Maß Einbauschränke Fenster & Türen Geschäftseinrichtungen 0HLVWHUEHWULHE VHLW 6FKUHLQHUHL ‡ ,QQHQDXVEDX In familiärer Atmosphäre beraten wir Sie gerne in allen Fragen rund um die Bestattung Ihrer geliebten Angehörigen. Eine pietätvolle und vertrauliche Organisation der Beisetzung sowie eine würdevolle Begleitung sind für uns maßgeblich. 61184 Karben • Haingasse 28 Tel. 06039 - 3431 • Fax 06039 - 41580 eMail: Schreinerei-Emmerich@t-online.de www.schreinerei-emmerich.de www.pietät-karben.de In familiärer Atmosphäre beraten wir Sie gerne in allen Fragen rund um die Bestattung Ihrer geliebten Angehörigen. Eine pietätvolle und vertrauliche Organisation der Beisetzung sowie eine würdevolle Begleitung sind für uns maßgeblich. Innenausbau nach Maß Einbauschränke Fenster & Türen Geschäftseinrichtungen 0HLVWHUEHWULHE VHLW 6FKUHLQHUHL ‡ ,QQHQDXVEDX In familiärer Atmosphäre beraten wir Sie gerne in allen Fragen rund um die Bestattung Ihrer geliebten Ang hörigen. Ein pietätvolle und vertrauliche Organisation der Beisetzung sowie eine würdevolle B gleitung sind für u s maßgeblich. 61184 Karben • Haingasse 28 Tel. 06039 - 3431 • Fax 06039 - 41580 eMail: Schreinerei-Emmerich@t-online.de www.schreinerei-emmerich.de www.pietät-karben.de 61184 Karben • Haingasse 28 Tel.: 06039 3431 • Fax: 06039 41580 E-Mail: pietaet-emmerich@t-online.de Innenausbau nach Maß Einbauschränke Fenster & Türen Geschäftseinrichtungen 0HLVWHUEHWULHE VHLW 6FKUHLQHUHL ‡ ,QQHQDXVEDX fa iliär Atmosph r beraten wir Sie gerne in allen Fragen ru d um die Bestattung Ihrer geliebten Angehörigen. ine pietätvolle und vertrauliche rganisation der B isetzung sowie eine würdevolle Begleitung sind für uns maßgeblich. 61184 Karben • Haingasse 28 Tel. 06039 - 3431 • Fax 06039 - 41580 eMail: Schreinerei-Emmerich@t-online.de www.schreinerei-emmerich.de www.pietät-karben.de Im Trauerfall jederzeit für Sie da! 06039 3431 S teinbock (22.12.-20.01.) Manches entwickelt sich nicht so wie geplant, da jemand seine Versprechungen nicht eingehalten hat. Finden Sie heraus, warum das so ist. W assermann (21.01.-19.02.) Eine ärgerliche An- gelegenheit lässt sich glück- licherweise abschließend klä- ren. Ihre Laune steigt. Machen Sie es sich mit Ihrem Partner gemütlich. F ische (20.02.-20.03.) Eine vorwiegend angenehme Zeit liegt vor Ih- nen. Sie verbringen fröhliche Stunden mit netten Leuten und sind auch im Berufsleben recht kreativ. W idder (21.03.-20.04.) Sie wissen genau, was Sie wollen, und mit Un- terstützung der Sterne wer- den Sie manches schneller schaffen, als in Ihren kühnsten Träumen gedacht. S tier (21.04.-20.05.) Sie haben Ihr Ziel mit großem Vorsprung erreicht und sind doch nicht zufrieden: Ist Ihnen der Erfolg viel zu leicht in den Schoß gefallen? Z willinge (21.05.-21.06.) Zeigen Sie Geduld und Toleranz: Sie sind derzeit unerlässlich, damit die Harmo- nie im zwischenmenschlichen Bereich nicht gestört wird. K rebs (22.06.-22.07.) Setzen Sie sich nicht schon wieder unter Druck: Schnelligkeit ist nicht alles, Beharrlichkeit zahlt sich dage- gen schon bald aus. L öwe (23.07.-23.08.) Lassen Sie sich nicht verunsichern: Folgen Sie Ihrem Instinkt und nicht den scheinbar klugen Ratschlägen selbsternannter Experten. J ungfrau (24.08.-23.09.) Ihre Partnerschaft ist leider etwas zu kurz ge- kommen. Das Wochenende kommt gerade recht, um sich ausgiebig Herzensangelegen- heiten zu widmen. W aage (24.09.-23.10.) Zeigen Sie Ihre Flexi- bilität. Ihnen fällt es leicht, sich veränderten Situationen anzu- passen. Helfen Sie jenen, de- nen das nicht so gut gelingt. S korpion (24.10.-22.11.) Gemeinsam mit anderen haben Sie Ihre Auf- gaben erledigt, sodass Sie Freizeit haben. Die sollten Sie aber nicht wieder mit neuer Arbeit füllen. S chütze (23.11.-21.12.) Im Kollegenkreis gibt es Unruhe wegen deutlicher Cliquenwirtschaft! Den Geg- nern sollten Sie schnell den Wind aus den Segeln neh- men. Die Horoskop-Ecke Auch in der Politik funktioniert das Schubladensystem her- vorragend. Wer anderer Mei- nung ist, wird zunächst einer bestimmten Richtung zuge- ordnet. Anschließend erklärt man ihm, was er angeblich alles denkt, obwohl er davon selbst noch gar nichts wusste. Das spart Zeit. Zuhören ist schließlich anstrengend. Und womöglich müsste man am Ende sogar zugeben, dass der andere in einem Punkt recht hat. Wo kämen wir denn da hin? Und weil wir gerade im Herbst sind: Die Schubladen werden jetzt besonders gründlich sor- tiert. Wer im November schon Weihnachtsbeleuchtung auf- hängt, hat angeblich die Kont- rolle über sein Leben verloren. Wer bis zum 23. Dezember wartet, ist schlecht organisiert. Die einen freuen sich seit September auf Lebkuchen. Die anderen regen sich seit September darüber auf, dass sich die einen auf Lebkuchen freuen und die Supermärkte bereits ihre Regale damit voll- gestopft haben. Ich persönlich finde das auch viel zu früh. Was mich selbst- verständlich nicht davon ab- hält, trotzdem schon eine Pa- ckung Lebkuchen zu kaufen. Und die Kinder freuen sich über die Schokolollis. Man muss schließlich nicht jede Überzeugung bis zum Äußers- ten verteidigen. Man kann sich offenbar sogar über die Vorfreude anderer Menschen ärgern. Genauso finde ich, dass jeder seine Weihnachtsdekoration aufhängen dürfen sollte, wann er möchte. Bei mir wird die Beleuchtung allerdings erst nach dem Totensonntag ein- geschaltet. Man hat ja schließ- lich Prinzipien. Zumindest so lange, bis die Kinder fragen, warum beim Nachbarn schon alles leuchtet. Und solange der Nachbar nicht morgens um sechs „Last Christmas“ in Konzertlautstär- ke abspielt, ist ohnehin alles in Ordnung. Wobei ich zugeben muss, dass auch ich meine Schub- laden habe. Wenn jemand im Supermarkt mit einem Ein- kaufswagen quer vor dem Regal steht und seelenruhig telefoniert, halte ich ihn spon- tan für einen Menschen, der grundsätzlich wenig Rücksicht nimmt. Schubladendenken – passt schon! Immerhin. Ein konkreter Vorwurf. Bei Erwachse- nen hätte man vermutlich zunächst drei WhatsApp- Gruppen gegründet, um die charakterlichen Auf- fälligkeiten des Ballbesit- zers zu analysieren. Überhaupt sind Whats- App-Gruppen inzwi- schen ein hervorragendes Ins- trument zur Meinungsbildung. Einer schreibt: „Kommt euch der auch komisch vor?“ Und schon beginnt eine Diskussi- on, an deren Ende jemand, der eigentlich nur etwas stiller war, vermutlich als international gesuchter Hochstapler durch- geht. Besonders beliebt sind auch Menschen, die grundsätzlich alles besser wissen. Die er- kennen schon am Gesichts- ausdruck, ob jemand ehrlich ist. Am Händedruck, ob er zuverlässig ist. Und an der Art, wie jemand sein Handy hält, wahrscheinlich sogar dessen Steuerklasse. Erstaunlich, dass solche Men- schen noch nicht bei der Krimi- nalpolizei arbeiten. Vermutlich wären sämtliche Fälle nach einem kurzen Blick auf die Ver- dächtigen gelöst. Man könnte sich sämtliche Be- werbungsgespräche sparen. „Sie tragen Lila? Tut mir leid, die Stelle ist bereits vergeben.“ Natürlich gibt es Menschen, die tatsächlich falsch spielen. Die freundlich lächeln und hin- ter dem Rücken das Gegenteil erzählen. Nur erkennt man sie leider nicht an der Pullover- farbe. Und auch nicht daran, dass drei andere Menschen sie unsympathisch finden. Manchmal ist es nämlich gar nicht der Neue, der einProblem hat. Sondern die Alteingeses- senen, die plötzlich feststellen, dass sich jemand nicht an ihre unsichtbare Sitzordnung hält. Fortsetzung von Seite 1 ... auf dem Golfplatz oder im Freundeskreis. Kaum hat je- mand dreimal den Raum be- treten, steht die erste Charak- teranalyse. „Die ist irgendwie falsch.“ Aha. Und woran erkennt man das? „Das merkt man doch.“ Natürlich. Eine wissenschaft- lich absolut wasserdichte Be- gründung. Noch schöner ist der Satz: „Ich will ja nichts gegen sie sagen, aber …“ Was danach kommt, ist er- staunlicherweise selten ein Kompliment. Eigentlich müss- te man diesen Satz gesetzlich als Einleitung zur üblen Nach- rede anerkennen. Immerhin wird die Absicht freundlicher- weise gleich mitgeliefert. Dabei ist es faszinierend, wie unterschiedlich ein und das- selbe Verhalten bewertet wird. Ist jemand freundlich, will er sich einschmeicheln. Ist er zurückhaltend, hält er sich für etwas Besseres. Redet er viel, sucht er Aufmerksamkeit. Re- det er wenig, hat er offenbar etwas zu verbergen. Die Kunst besteht darin, sich genau richtig zu verhalten. Wie das g ht, weiß allerdings nie- mand. A ßer denj nigen, die gerade über einen urteilen. Kinder sind da wenigstens noch ehrlich. „Der ist doof.“ „Warum?“ „Weil er meinen Ball genom- men hat.“ Vielleicht rettet er gerade tele- fonisch eine Ehe. Vielleicht or- ganisiert er eine lebenswichti- ge Operation. Vielleicht fragt er aber auch nur, ob noch Butter im Kühlschrank ist. Ich weiß es nicht. Aber meine Meinung steht bereits fest. Das ist ja das Praktische an Vorurteilen: Man braucht er- staunlich wenig Informationen, um erstaunlich überzeugt zu sein. Vielleicht sollten wir uns des- halb gelegentlich daran erin- nern, dass Menschen ein biss- chen komplizierter sind als ihre Kleidung, ihre Hobbys oder die Meinung anderer. Nicht jeder freundlicheMensch verfolgt einen Plan. Nicht je- der stille Mensch ist arrogant. Nicht jeder mit einemSportwa- gen hat ein Problem. Und nicht jede Frau in Lila ist unbefriedigt. Manche mögen einfach die Farbe. Und falls Sie jetzt überlegen, was Ihre Mitmenschen wohl über Sie denken: Machen Sie sich keine Sorgen. Irgendje- mand hat Sie längst in eine Schublade gesteckt. Die gute Nachricht: Sie müs- sen nicht hineinpassen. Die schlechte: Die anderen werden es trotzdem behaup- ten. Und sollten Sie demnächst ei- nem Mann in knallroter Hose und quietschgrünem Poloshirt begegnen, urteilen Sie bitte nicht vorschnell. Vielleicht ist er einfach nur Gol- fer. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Monatsjournal

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