Niddatal 8/2026 September 2026
5 M erkur bleibt im September den gesamten Monat über un- sichtbar. Nachdem er im letz- ten Augustdrittel von der Erde aus gesehen hinter der Son- ne stand, entfernt er sich am Himmel nur langsam wieder von ihr. V enus ist zu Be- ginn des Sep- tembers noch als sehr heller Abendstern zu sehen, ihre Beobachtungszeit wird jedoch von Tag zu Tag kürzer. Am 3. zieht sie nahe am hellen Stern Spica im Sternbild Jungfrau vorbei. Einen Tag später er- reicht Venus den sonnenferns- ten Punkt ihrer Umlaufbahn. Am 19. erreicht Venus ihren größten Glanz und erscheint im Teleskop als auffällige Si- chel, die nur noch zu etwa einem Viertel beleuchtet ist. Gleichzeitig wird diese Si- chel immer größer. Trotz ihrer enormen Helligkeit geht Venus immer früher unter. Gegen Monatsende verschwindet sie schließlich vollständig vom Abendhimmel. M ars ist im Sep- tember am Mor- genhimmel zu beobachten und geht bereits lange vor Sonnen- aufgang auf. Er bewegt sich zunächst durch das Sternbild Zwillinge. In der Nacht vom 18. auf den 19. zieht Mars südlich am hellen Stern Pol- lux vorbei. Zusammen mit den beiden Zwillingssternen Kas- tor und Pollux bildet der rote Planet dabei eine auffällige gerade Linie am Himmel. Am 30. beginnt außerdem auf der Nordhalbkugel des Mars der Frühling. J upiter ist im S e p t e m b e r ebenfalls am Morgenhimmel zu sehen und wird im Laufe des Monats immer besser be- obachtbar. Zu Monatsbeginn geht der Riesenplanet gegen 4.14 Uhr Sommerzeit im Nord- osten auf. Besonders schön wird der Morgen des 9.: Die schmale Sichel des abneh- menden Mondes steht in der Nähe von Jupiter, und auch Mars ist Teil dieser auffälligen Himmelskonstellation. S aturn wird im September zu einem immer auffälligeren Pla- neten am Abend- und Nacht- himmel. Am 6. wechselt der Ringplanet vom Sternbild Fi- sche in das Sternbild Walfisch. Saturn geht immer früher auf: Anfang September gegen 20.13 Uhr und Ende Septem- ber bereits gegen 18.16 Uhr. Auch sein berühmter Ring trägt in diesem Jahr wieder stärker zum Gesamteindruck des Planeten bei, nachdem wir im vergangenen Jahr fast genau auf die sehr dünne Ringkante blickten. U ranus ist im S e p t e m b e r z u n e h m e n d während des Abends und der Nacht zu be- obachten. Am 10. scheint der Planet im Sternbild Stier vor dem Hintergrund der Sterne kurz stillzustehen. Uranus ist für das bloße Auge nur unter außergewöhnlich guten Be- dingungen zu erkennen, wes- halb sich für die Beobachtung ein Fernglas oder Teleskop empfiehlt. N eptun erreicht in der Nacht vom 25. auf den 26. September seine Opposition zur Sonne und bietet damit grundsätzlich die besten Beobachtungsbe- dingungen des Jahres. Der ferne Planet steht dann von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber: Er geht ungefähr bei Sonnenunter- gang auf, erreicht in der Nacht seinen höchsten Stand und Die Ecke für Sterngucker Planetenstellungen und Mondphasen für September N eumond 11. September 10. Oktober E rstes V iertel 18. September 18. Oktober Mondphasen V ollmond 28. August 26. September L etztes V iertel 4. September 3. Oktober Am Kalkofen 8 61206 Wöllstadt Tel: 06034-71 81 Fax: 06034-90 65 72 E-Mail: info@zahntw.de www.zahnteam-wetterau.de I hre EXPERTEN für Zahnimplantate verschwindet erst wieder am Morgen. Ausgerechnet rund um die Opposition erschwert allerdings der helle Vollmond die Beobachtung. Selbst un- ter guten Bedingungen bleibt Neptun eine Herausforderung und ist mit bloßem Auge nicht sichtbar. Im Teleskop zeigt er sich lediglich als winziges bläuliches Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten zu er- kennen sind. Am 26. ist Nep- tun rund 4,3 Milliarden Kilome- ter von der Erde entfernt. Sein Licht benötigt für diese gewal- tige Strecke etwa vier Stunden bis zu uns. 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