Rosbach-Rodheim 4/2026 Mai 2026
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Darüber hinaus verfügt er über Erfah- rung in der Leitung mehrerer Chöre im Rhein-Main-Gebiet und war bei verschiedenen Engagements auf deutschen Bühnen tätig. Mit der neuen Leitung verbin- det der Chor die Erwartung an weitere musikalische Ent- wicklung und neue Impulse. Ein erster öffentlicher Auf- tritt unter der Leitung von Marvin Gauger-Schmidt ist für Sonntag, 31. Mai 2026, geplant. Beim Frühlingskon- zert im Bürgerhaus Rodheim präsentieren fünf Chöre des Gesangvereins unter dem Motto „Oh, du schöne Früh- lingszeit“ ein abwechslungs- reiches Programm. Ichmischemich ein, übersetze grob die Situation („Er will wis- sen, wann oder wohin“) – der Busfahrer knurrt „10Minuten“. Ich tippe die Uhrzeit ins Han- dy, zeige sie dem Mann. Er lächelt. Sagt „Danke“. Kleine Szene. Kein Applaus. Kein Heldencape. Aber: War das Zivilcourage? Die große Frage: Muss es erst knallen? Viele denken bei Zivilcou- rage sofort an dramatische Situationen: Gefahr, Ge- walt, heldenhafte Eingriffe. Aber wenn das die Messlatte ist, dann verbringen die meis- ten von uns ihr Leben kom- plett ohne Zivilcourage – und mit sehr vielen lauten Zugab- teilen. Vielleicht ist Zivilcourage viel banaler. Unbequemer. Und vor allem: weniger glamourös. Zwischen Mut und Mund halten Natürlich: Niemand sollte verurteilt werden, der sich aus Angst nicht einmischt. Manchmal ist es klüger, Hilfe zu holen, andere anzuspre- chen oder Abstand zu halten. Aber wenn wir jede Situation erst vollständig analysieren, Risiken abwägen und eine in- nere PowerPoint-Präsentation starten… …dann passiert meistens ge- Fortsetzung von Seite 1 ... Ich bitte ihn freundlich, das zu lassen. Was bin ich jetzt? • Neidisch, weil ich mich ins- geheim auch gern so be- nehmen würde? • Zickig, weil ich „Anstand“ sage wie meine Oma? • Oder der heimliche Held des Abteils, auf den alle gewartet haben, sich aber keiner traute? Und viel wichtiger: War das schon Zivilcourage – oder nur eine leicht gereizte Service- leistung für die Allgemeinheit? Fall 2: Die Mutter, das Kind und das Riesenkissen des Lebens Freizeitpark. Sonne. Zucker- watte. Und ein ungefähr fünf- jähriges Kind, das einfach nur weiter auf einem Riesenkissen hüpfen möchte – offenbar das Zentrum seines Universums. Die Mutter sieht das anders. Von sanfter Überredung über Gummibärchen-Diplomatie bis hin zum körperlichen Ab- transport ist alles dabei. Beim finalen „Runterzerren“ mische ich mich ein. Erzähle von meiner eigenen Erfah- rung: dass Kinder manchmal einfach glücklich sind, wenn sie genau eine Sache den ganzen Tag machen dürfen. Die Mutter zögert. Dann lä- chelt sie. Wir sprechen kurz. Die Situation entspannt sich. War das Zivilcourage? Oder einfach nur ein Ge- spräch unter erschöpften Er- wachsenen? Gefahr für Leib und Leben? Eher gering. Gefahr für den Familienfrie- den? Durchaus vorhanden. Gefahr für mein eigenes Wohl- befinden, während alle ande- ren starren? Enorm. Und die anderen drumherum? Feige wie Vampire vor Knob- lauch – oder einfach klug ge- nug, sich rauszuhalten? Fall 3: „10 Minuten“ – inter- nationale Verständigung auf Busniveau Bushaltestelle. Ein Mann stellt dem Busfahrer eine Frage in einer Sprache, die dieser nicht versteht. Oder nicht verstehen will. Der Busfahrer winkt ab. Klas- siker. nau nichts. Und genau da liegt das Problem. Die geheime Zutat: Eine Prise Wut Wenn ich ehrlich bin, tref- fe ich solche Entschei- dungen selten rational. Es ist eher eine Mischung aus: • Bauchgefühl • einem Rest Vernunft • und dieser kleinen, auf- steigenden Wut, die sagt: „Jetzt reicht’s aber.“ Vielleicht ist das der Punkt: Zivilcourage beginnt nicht bei heldenhaftem Mut – sondern bei einer gesunden Portion innerem „Das geht so nicht“. Fazit (leicht unbequem) Vielleicht sollten wir uns nicht ständig fragen: „Ist das jetzt schon Zivilcou- rage?“ Sondern eher: „Ist es richtig, jetzt etwas zu sagen?“ Und wenn die Antwort ja ist – dann sagen wir halt etwas. Auch auf die Gefahr hin, kurz die Zicke, der Besserwis- ser oder der unangenehme Mensch im Raum zu sein. Denn ganz ehrlich: Ein bisschen mehr Einmi- schung würde unserem Alltag oft ganz gut tun. In diesem Sinne: Trauen Sie sich ruhig – notfalls auch ohne Heldenpose. Ihr Monatsjournal Mut zur Einmischung Oder: Wann genau bin ich eigentlich die Nervensäge des Abteils?
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