Rosbach-Rodheim 8/2026 September 2026

Nummer 8 Jahrgang 25 Telefon: 06007 599 seit 1890 Hauptstraße 62 61191 Rosbach-Rodheim E-Mail: mail@e-winkler.de Internet: www.e-winkler.de Pietät Peter Groetsch · Rosbach-Rodheim Tel.: 0 60 07 / 3 28 · www.pietaet-groetsch.de Mitglied und Partner Bestatterverband Hessen e.V. Erdbestattungen Feuerbestattungen Waldbestattungen Seebestattungen individuelle Vorsorge Einfühlsam und respektvoll stehen wir Ihnen zur Seite P E T E R G R O E T S C H Pietät © Gabriele Rohde / Fotolia.com Pietät Peter Groetsch · Rosbach-Rodheim Tel.: 0 60 07 / 3 28 · www.pietaet-groetsch.de Erdbestattungen Feuerbestattungen Waldbestattungen Seebestattungen individuelle Vorsorge Einfühlsam und respektvoll stehen wir Ihnen zur Seite P E T E R G R O E T S C H Pietät © Gabriele Rohde / Fotolia.com i t t · Inh. Marcel H ller Telefon: 0 0 7 28 · .pietaet-groetsch.de Mitglied im Bestatterverband Hessen e.V. Vital isierung & Kalk schutz Partner von: Jetzt unverbindlich beraten lassen: me. Jürgen Roth Telefon: 06007 2860 Mobil: 0177 4045274 E-Mail: i nfo@roth-rodheim.me Junkergasse 9 61191 Rosbach/Rodheim tal i ierun Ka k schutz artner v n: Jetzt unverbindlich beraten lassen: e. Jürgen Roth Telefon: 06 07 2860 obil: 0177 4045274 - ail: info@roth-rodheim.me Junkergasse 9 6 191 Ros ach/ odheim Vital isierung & Kalk schutz Partner o : Jetzt unverbindlich beraten lassen: me. Jürgen Roth Telefon: 6007 2860 Mobil: 0177 045274 E-M ail: info@roth-rodhei .m e Junkergasse 9 6 91 Rosbach/Rodheim me. Jürgen Roth Heizung Sanitär-Installation Tel. 060 07 - 2860 • Mobil 01 77 - 4 04 5274 E-Mail: info@roth-rodheim.me Junkergasse 9 • 61191 Rosbach/Rodheim Meisterbetrieb KEINE ANFAHRTSKOSTEN Ihr Heizungsmeister Heizungsbau Heizungswartungen Sanitär-Installation Bädergestaltung Solaranlagen Sie, der zufriedene Kunde, sind unser wertvollstes Kapital, deswegen geben wir immer unser Bestes. 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S. 11 PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE Rosemarie Christensen Heilpraktikerin Psychotherapie www.kraftschöpfen.de Niddatal - Assenheim Tel.: 0 60 34 - 93 95 75 • Burnout • Tinnitus • Schmerz • Depressionen • Angst • Schlafstörung „Hast du meine Nachricht be- kommen?“ Eine völlig normale Frage. Zumindest dann, wenn die Nachricht gestern verschickt wurde. Oder vorgestern. Heute kann sie allerdings auch bedeuten: „Ich habe dir vor sieben Minuten geschrieben und du hast immer noch nicht geantwortet.“ Willkommen in einer Zeit, in der wir nahezu alles beschleu- nigt haben – nur uns selbst of- fenbar nicht. Eine Nachricht erreicht inner- halb einer Sekunde die an- dere Seite der Welt. Pakete kommen am nächsten Tag. Filme starten auf Knopfdruck. Überweisungen sind in Sekun- den erledigt. Das Wissen der Menschheit steckt im Smart- phone und selbst das Abend- essen kann schneller vor der Haustür stehen, als man früher die Kartoffeln geschält hatte. Eigentlich müssten wir also unglaublich viel Zeit haben. Komischerweise hat sie nie- mand. Stattdessen lautet einer der häufigs- ten Sätze unserer Zeit: „Ich habe ge- rade keine Zeit.“ Vielleicht liegt das daran, dass mit jeder Minute, die uns die Technik schenkt, sofort je- mand auf die Idee kommt, sie wieder mit etwas anderem zu füllen. Besonders schön lässt sich das am Smartphone be- obachten. Früher schrieb man einen Muss das eigentlich alles sofort sein? Brief. Dann wartete man. Ir- gendwann kam eine Antwort. Dazwischen führte man er- staunlicherweise ein weitge- hend normales Leben. Heute schicken wir eine WhatsApp-Nachricht und be- obachten anschließend zwei kleine Häkchen. Grau. Grau. Blau! Gelesen! Und nun? Nichts. Nach drei Minuten beginnt die Ursachenforschung. Hat man etwas Falsches geschrieben? Ist der andere beleidigt? Igno- riert er mich? Nach zehn Minu- ten steht die Freundschaft auf dem Prüfstand und nach einer halben Stunde sollte man vor- sichtshalber überprüfen, ob der Betreffende noch lebt. Dabei sitzt er vielleicht einfach beim Abendessen. Auch im Berufsleben hat sich die Erwartungshaltung verän- dert. Eine E-Mail von morgens um 9 Uhr kann um 11 Uhr bereits mit der freundlichen Nachfrage ergänzt werden, ob man „schon einmal Gele- genheit hatte, sich das anzu- sehen“. Ja. Zwischen den anderen 37 E-Mails. Natürlich möchte auch ich schnelle Antworten. Und selbstverständlich habe ich schon auf eine Nachricht ge- wartet und nachgesehen, ob sie gelesen wurde. Konse- quenz ist schließlich etwas für andere. Aber vielleicht haben wir uns an Geschwindigkeit so sehr gewöhnt, dass wir Wartezeit inzwischen automatisch für verlorene Zeit halten. Dabei war Warten früher völlig normal. Auf Urlaubsfotos zum Bei- spiel. Man brachte einen Film zum Entwickeln und wusste Tage später endlich, ob der Sonnenuntergang auf Mal- lorca traumhaft aussah oder der eigene Daumen das ei- gentliche Hauptmotiv gewor- den war. Heute entstehen im Urlaub 600 Fotos, von denen 580 vermutlich nie wieder je- mand anschaut. ... Fortsetzung auf Seite 2

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