Rosbach-Rodheim 10/2026 November 2026
5 M erkur steht am 4. Novem- ber zwischen Erde und Son- ne und ist zunächst nicht sichtbar. Ab dem 13. Novem- ber zeigt sich der sonnen- nächste Planet wieder am Morgenhimmel, knapp über dem östlichen Horizont. Be- sonders zwischen dem 13. und 25. November bestehen gute Chancen, ihn bei klarem Himmel kurz vor Sonnen- aufgang zu entdecken. Am 21. November erreicht er seinen größten scheinbaren Abstand westlich der Son- ne und ist damit besonders günstig zu beobachten. V enus beginnt im November ihre Zeit als auffälliger Mor- genstern. Bereits ab dem 5. November ist sie etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang tief im Südosten zu sehen. Am 7. November erhält sie Besuch von der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes. Zwischen dem 8. und 19. November hält sie sich in der Nähe des hellen Sterns Spica im Sternbild Jungfrau auf. Im Teleskop erscheint Venus zunächst als sehr schmale Sichel, die im Laufe des Monats breiter wird. M ars wird im November zu- nehmend bes- ser sichtbar und geht immer früher am späten Abend auf. Zu Mo- natsbeginn erscheint der Rote Planet gegen 23.35 Uhr am östlichen Himmel. Am 2. November steht der Mond in seiner Nähe. Zur Monatsmit- te kommt es zu einer auffälli- gen Begegnung mit dem Rie- senplaneten Jupiter, an dem Mars am 15. November vor- beizieht. Anschließend wan- dert Mars weiter durch das Sternbild Löwe und passiert am 26. November dessen hellen Hauptstern Regulus. Während des Monats nimmt seine Helligkeit deutlich zu, sodass er am Nachthimmel immer auffälliger wird. Am 30. November bildet Mars gemeinsam mit Jupiter, Re- gulus und dem abnehmen- den Mond eine interessante Himmelsgruppe. J upiter entwi- ckelt sich im November zu- nehmend zu einem Planeten, der fast die gesamte Nacht über sichtbar ist. S aturn ist im N o v e m b e r weiterhin am Abend- und Nachthimmel zu beobachten, zieht sich jedoch allmählich aus der zweiten Nachthälfte zurück. Am 20. November kommt es zu einer schönen Begegnung mit dem zuneh- menden Mond, der in seiner Nähe am Himmel steht. Im Laufe des Monats nimmt Saturns Helligkeit leicht ab. Ende November verschwin- det der Ringplanet bereits gegen 2.25 Uhr unter dem Horizont und ist damit vor allem in den Abendstunden und der ersten Nachthälfte gut zu beobachten. U ranus bietet im Novem- ber besonders günstige Be- obachtungsmöglichkeiten. Der ferne Planet bewegt sich durch das Sternbild Stier und ist bereits in den frühen Abendstunden am Himmel zu finden. In der Nacht vom 25. auf den 26. November erreicht Uranus seine sogenannte Oppositi- on. Das bedeutet, dass die Erde zwischen ihm und der Sonne steht und Uranus da- durch nahezu die gesamte Nacht sichtbar ist. Dies ist die beste Beobachtungszeit Die Ecke für Sterngucker Planetenstellungen und Mondphasen für November N eumond 9. November 9. Dezember E rstes V iertel 17. November 17. Dezember Mondphasen V ollmond 26. Oktober 24. November L etztes V iertel 1. November 1. Dezember des Jahres. Allerdings kann das Licht des später aufge- henden Mondes die Sicht etwas beeinträchtigen. Mit bloßem Auge ist Uranus nur unter außergewöhnlich gu- ten Bedingungen zu erken- nen. Ein Fernglas auf einem stabilen Stativ reicht jedoch aus, um den leicht grünlich erscheinenden Planeten zu entdecken. Ende Novem- ber steht Uranus bereits vor Mitternacht am höchsten am Himmel. N eptun ist im November vor allem in der ers- ten Nachthälfte zu beobachten. Der weit ent- fernte, bläulich erscheinende Planet bewegt sich langsam durch das Sternbild Fische und wird dabei immer lang- samer, bis er gegen Monats- ende scheinbar fast stillsteht. Golfplatz Altenstadt GmbH & Co. KG Oppelshäuser Weg 5 · 63674 Altenstadt Telefon 06047 988088 · Telefax 06047 988089 www.golfplatz-altenstadt.de · mail@golfplatz-altenstadt.de Golf ausprobieren und Spaß haben. Einfach online buchen oder als Gutschein zum Verschenken. Schnupper-Kurs 25,- Euro! 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Insgesamt legte die Gruppe 53 Kilometer und 688 Höhenmeter zurück. Über Köppern und den Rot- laufweg bei Bad Homburg führte die Strecke zunächst hinauf zur Saalburg. Auch der einzige Teilnehmer ohne elek- trische Unterstützung meis- terte den anspruchsvollen Anstieg. An der Jupitersäule erhielten die Radler einen ersten Einblick in die römi- sche Geschichte, bevor es über den Hirschgarten und den Elisabethenstein zum ei- gentlichen Ziel ging. Die Goldgrube blickt auf eine lange Geschichte zurück. Be- reits die Römer hatten dort nach Erzen gesucht. Im 18. Jahrhundert versuchte der Alchimist Freiherr von Creutz mit Unterstützung des Hom- burger Landgrafen, Gold zu finden. Doch das kostspielige Vorhaben blieb erfolglos und wurde bereits 1722 einge- stellt. Der historische Stollenein- gang ist noch heute im Wald zu entdecken. Beim gemein- samen Erinnerungsfoto davor sorgten die Radler für einen heiteren Moment, als sie spontan das bekannte Stei- gerlied anstimmten. Nach dem geschichtlichen Ausflug stand eine ausgiebi- ge Einkehr im Ausflugslokal Waldtraut an der Hohemark auf dem Programm. An- schließend führte die Route über die Hadertsmühle und das Gotische Haus zum Gustavspark mit seinen alten Bäumen und Kunstwerken. Weitere Stationen waren der Kleine Tannenwald mit seinem Teich und dem chi- nesischen Teehäuschen so- wie der Weiße Turm am Bad Homburger Schloss. Die Rückfahrt führte durch den Kurpark und den Hardtwald nach Friedrichsdorf, wo sich die Teilnehmer bei Eis und Kaffee stärkten. Nach insgesamt 53 Kilome- tern und 688 Höhenmetern erreichten die Genussradler wohlbehalten Rosbach. Die Goldsuche blieb zwar erfolg- los, doch die Tour bot eine gelungene Mischung aus sportlicher Herausforderung, Kultur, Natur und geselligem Beisammensein.
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