Wöllstadt 1/2026 Februar 2026
Wartweg 1 61206 Wöllstadt • Erd-, Feuer-, See- und Waldbestattungen • Überführungen • Übernahme aller Formalitäten • Gesamtorganisation • Bestattungsvorsorge GEMEINSAM DEN LETZTEN WEG BEGLEITEN kontakt@bestattungshaus-heller.de www.bestattungshaus-heller.de IHR BESTATTER IN DER REGION Mobil 0157 73639246 Tel. 06034 / 9397105 TAG & NACHT FÜR SIE ERREICHBAR 2 FWG-Wöllstadt informiert: Infostand am Samstag 7.02.2026 in Nieder-Wöllstadt bei „�i�i�s Freizeit-Oase“ von 9 bis 12 Uhr Infostand am Samstag 14.02.2026 in Ober-Wöllstadt Gaststä e „Zur Halbzeit“ von 9 bis 12 Uhr ] ° Die Freie Wählergemeinscha� Wöllstadt bietet im �ahmen des Kommunalwahlkampfes Infostände in beiden Ortsteilen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich über die anstehende Wahl zu informieren und mit Ver treterinnen und Vertretern der FWG ins Gespräch zu kommen! Wöllstadt Kommunalwahl am 15.März anderem Verstößen gegen be- stehende Durchfahrtsverbote, Sozialvorschriften, Lenk- und Ruhezeiten oder die Gurt- pflicht, unzureichende La- dungssicherung, abgelaufene TÜV-Plaketten oder die Be- nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Außerdem fertigten die Ordnungshüter drei Anzeigen wegen illegaler Beschäftigung und illegalem Aufenthalt. Auf der A 5 fiel den Verkehrsexperten ein Sprinter auf. Die Kontrolle auf dem Gelände der Raststätte Wetterau ergab, dass dieser um 1.050 kg überladen war, sodass die Beamten die Wei- terfahrt untersagten. Außer- dem gelang es den Polizisten einen fast zehn Jahre alten Am Dienstag (13.01.2026) führten die Verkehrsspezialis- ten des Polizeipräsidiums Mit- telhessen mehrere Kontrollen durch. Sowohl in Gießen, als auch in Friedberg, Mü n z e n b e r g und auf der A 5 nahmen Beamte der Regionalen Verkehrsdiens- te Gießen und Wetterau sowie der Polizeiau- tobahnstation Mi t t e l he s s en über 220 Autos und Lkw unter die Lupe. Dabei registrierten die Polizisten unter Blaulichtecke Kontrollen der Regionalen Verkehrs- dienste und der Autobahnpolizei Haftbefehl einer bayerischen Staatsanwaltschaft zu voll- strecken. Dort war ein heute 42-jähriger Pole im Jahr 2016 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Acht der 45 Tages- sätze bezahlte er seinerzeit, zog dann jedoch nach Polen und stellte die Zahlungen ein. Am Dienstag fuhr er im Auf- trag seines Arbeitgebers nach Deutschland, da er dachte, dass bereits eine Verfolgungs- verjährung eingetreten sei. Dem war allerdings nicht so. Der Mann konnte schließlich die ausstehende Restsumme aufbringen und so die Verhaf- tung abwenden. Polizeipräsidium Mittelhessen Pressestelle Wetterau Assenheim uto eifen- S ervice Autoreifen (neu und gebraucht) Kfz-Reparatur (alle Fabrikate) Inspektionen • Auspuff Stossdämpfer • Kfz-Vermittlung TÜV + AU Fahrzeugaufbereitung Radio- und Mobilfunkeinbau Kfz-Meisterbetrieb Mo - Fr 8.00 - 18.00 Sa 8.00 - 14.00 Termine nach Vereinbarung Tel. 0 60 34-93 93 63 • Fax 0 60 34 - 93 94 34 Zuseweg 4 Niddatal / Assenheim ÇSahin ÇELIK Die große Vorsatzverwesung – jetzt auch politisch korrekt gescheitert Ein weiterer Gast empfahl the- rapeutische Ehrlichkeit: Man solle sich vor den Spiegel stel- len, sein Versagen herausbrül- len und sich danach akzeptie- ren. Heute übernimmt diese Rolle die KI. Man fragt sie: „Warum scheitere ich ständig an meinen Vorsätzen?“ Und bekommt 27 wohlfor- mulierte, empathische Erklä- rungen, die einem gleichzeitig recht geben, Trost spenden und keinerlei Verantwortung verlangen. KI ist damit der perfekte Ersatz für das schlechte Gewissen. Sie kritisiert, ohne zu verletzen. Sie motiviert, ohne zu fordern. To-do-Liste. Die kennen wir alle. Sie wächst, altert, ver- erbt sich wahrscheinlich bald generationenübergrei- fend. Aber: Sie muss ir- gendwann erledigt werden. Neujahrsvorsätze hingegen nicht. Für die ist unser besse- res Ich zuständig. Das bessere Ich, das wir regelmäßig zitieren, aber nie persönlich antreffen. Ergebnis: Vorsätze sind keine Lügen – sie sind höfliche Ab- sichtserklärungen ohne Durch- setzungsorgan. Fortsetzung von Seite 1 ... sind einfach zu unheroisch. „Ich will sieben Kilo abneh- men“ klingt eben nicht nach Weltrettung, sondern nach Ba- dezimmerwaage. Die andere Hälfte bekannte sich zögerlich zu den bekann- ten Top-4-Floskeln. Defensive Körpersprache inklusive. Ein Gast erklärte stolz, er habe keine Vorsätze, weil er vorsätz- lich er selbst sei. Das klang wie ein Wahlplakat ohne Inhalt. Ich versuchte es mit einer Sie versteht alles – und ändert nichts. Und natürlich bestätigt sie am Ende genau das, was man oh- nehin schon dachte. Nur mit besserer Grammatik. Summa summarum: Dem vor- sätzlichen „Ich bin einfach ich selbst“ kann ich wenig abge- winnen – aber es passt hervor- ragend in eine Zeit, in der jede Veränderung bereits als Über- forderung gilt. Dabei sind Vorsätze eigentlich etwas zutiefst Optimistisches. Sie sagen: Es könnte besser werden. Bei mir. Durch mich. Natürlich warnen Kritiker, dass gescheiterte Vorsätze in ein emotionales Loch führen. Aber ganz ehrlich: Wer es emotional nicht verkraftet, weniger Sport gemacht zu haben, sollte viel- leicht nicht die Hantel für sein Selbstwertgefühl benutzen. Vorsätze sind keine Prüfungen. Sie sind Richtungen. Und Rich- tungen darf man korrigieren. Mehrfach. Auch mit Umwegen. Und notfalls mit Pause. Und wenn ein Vorsatz schon im Januar gebrochen ist? Dann ist er nicht gescheitert – er ist lediglich realistisch ge- worden. Dranbleiben ist mo- derner als perfekt sein. In diesem Sinne: viel Vergnü- gen bei der Lektüre wünscht Ihr Monatsjournal
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