Niddatal 9/2026 Oktober 2026

7 Chorgemeinschaft Kaichen Von Rock bis Romantik Chöre begeistern Publikum beim Weinfest in Kaichen mit großer Bandbreite Rock von Coldplay, Pop von Lady Gaga, Schlager von Udo Jürgens sowie lyrische Lieder und klassischer Männerchor- gesang: Die Besucher des Weinfests der Chorgemein- schaft Kaichen konnten am letzten Samstag im August das gesamte Spektrum des Chor- gesangs genießen und be- lohnten die sechs Ensembles für ihre tollen Leistungen mit begeistertem Applaus. Eintracht-Vorstandsmitglied Jan-Otto Weber begrüßte auch im Namen des Einigkeit- Vorsitzenden Dirk Martin die Chöre der Einheit Echzell, der Concordia Eichen, den Nid- derauer Männerchor sowie den Popchor Niddersound der Sängervereinigung Windecken in der warm und bunt illumi- nierten Scheune von Familie Roth. Neben dem Eintracht- Ehrenvorsitzenden Heinz Fink, Stadtverordnetenvorsteher Florian Porth und Bürgermeis- ter und Eintracht-Ehrenmitglied Michael Hahn freute sich die Chorgemeinschaft auch über den Besuch der Ersten Beige- ordneten des Wetteraukreises Birgit Weckler. Bei weit über 200 Besuchern wurde an diesem Abend die Parkplatzsuche in der Orts- mitte zur Herausforderung. Passend dazu eröffnete der gemischte Chor aus Kaichen unter Leitung von Valentin Hal- ler mit dem Lied „Mambo“, in dem Herbert Grönemeyer am Autoverkehr verzweifelt. Ums Kulinarische drehte sich nicht nur das Getränke- und Spei- senangebot der Chorgemein- schaft mit Weinen der Familie Meiß aus Bönstadt. Es war auch Inhalt des zweiten Titels „Expresso und Tschianti“ von Josh, der die Tücken der rich- tigen Aussprache thematisiert. Weiter ging es mit einer Adapti- on des Volkslieds „Heut kommt der Hans zu mir“, modern und augenzwinkernd arrangiert von Oliver Gies, Mitglied der Acapella-Formation Maybe- bob. Den Abschluss verband der gemischte Chor mit einem Dank an die Gastchöre: „Thank you for the music“ von Abba. Groovig ging es mit dem Gos- pel „Ain`t no rock“ von den Sängerinnen und Sängern aus Echzell unter Leitung von And- reas Feil weiter. Immer wieder aktuell sind die Texte von Udo Jürgens, so auch der Titel „Die Welt braucht Lieder“. Es folgte die gefühlvolle Rock-Ballade „Yellow“ von Coldplay, bevor die Echzeller mit dem „Zot- telmarsch“ für ausgelassene Stimmung in der Scheune sorgten. Ein besonderes Projekt ist der Nidderauer Männerchor, in dem sich Sänger der Concor- dia Eichen sowie der Sänger- vereinigungen aus Windecken und Ostheim zusammenge- tan haben. Unter Leitung von Thomas Kiersch erklangen ergreifende Klassiker wie der „Abendfrieden“ von Rudolf Desch und „Der Wanderer“ von Gerd Sorg, bei dem so mancher Besucher im Pub- likum leise mitsummte. Gar zum Mitsingen animierten das sehnsuchtsvolle „Heimweh“ von Freddy Quinn und der Schunkler „Ja soll`n wir denn jetzt schon nach Hause ge- hen?!“. Auf die Zugaberufe des Publikums folgte das Trinklied „Nachbar, Bruder, mein Glas ist leer“. Seit 20 Jahren besteht der ge- mischte Chor der Concordia Eichen, der unter Leitung von Simon Zellmann lyrische Töne anschlug. „Still geht ein Tag demWalde zu“ trugen die Sän- gerinnen und Sänger ebenso innig vor wie das romantische „Wach auf, meins Herzens Schöne“ von Johann Friedrich Reichardt. Modern zeigte sich die Concordia mit „Paradise“, dem zweiten Coldplay-Titel des Abends, sowie „Blackbird“ von den Beatles. Der Chor Niddersound von der Sängervereinigung Windecken hat sich gänzlich dem Genre Rock und Pop verschrieben. Der Spirit, mit dem die Sän- gerinnen und Sänger unter Leitung von Thomas Kiersch die Titel „California Dreamin‘“ (The Mamas and the Papas), „Die With A Smile“ (Lady Gaga und Bruno Mars), „Lean On Me“ (Bill Withers) und „Belie- ver“ (Imagine Dragons) sowie als Zugabe „Pokerface“ (Lady Gaga) präsentierten, sprang auf die Besucher über, von de- nen einige mitsangen. Den stimmungsvollen Ab- schluss machte der Männer- chor der Chorgemeinschaft Kaichen. Spätestens beim Schlager „Ich war noch nie- mals in New York“ (Udo Jür- gens) und dem Refrain von „Fürstenfeld“ (S.T.S) sang die gesamte Scheune mit. Viel Applaus erneteten auch „Mr. Sandman“ (The Cordettes) und das mitreißende „Ade, ade“ von Santiano. Bevor als Zuga- be noch einmal die New York- Hymne von Udo Jürgens aus etwa 200 Stimmen erklang. Zum Abschluss bedankte sich Weber beim wertschätzenden Publikum, den vier Chorleitern, allen Helfern und Unterstützern und ganz besonders bei Fami- lie Roth, dass sie einmal mehr ihren wunderschönen Hof und die urige Scheune für das Weinfest zur Verfügung gestellt hatte, das viele Gäste noch bis in die Nacht hinein genossen. Das Publikum war begeistert von der großen Bandbreite und Qualität der Chorbeiträge. Eintracht-Vorstand Jan-Otto Weber begrüßt die Gäste mit dem gemischten Chor aus Kaichen unter Leitung von Chorleiter Valentin Haller. Ihr Fachmann für alle Schornsteinfegerarbeiten. 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