Niddatal 7/2026 August 2026

4 Herzliche Einladung zum Tierheimfest ⦁ Beratung rund ums Tier ⦁ Tombola ⦁ Flohmarkt ⦁ Kinderprogramm ⦁ Gaststände ⦁ Infostände ⦁ Verkaufsstände ⦁ Merchandise ⦁ Kaffee & Kuchen ⦁ Burger, Fingerfood & Co ⦁ Candy Bar ⦁ Mischlingshunde- wettbewerb (Sonntag) ⦁ Shuttleservice ⦁ Tätowiererinnen TierheimElisabethenhof Siedlerstraße 2 61203 Reichelsheim / Dorn-Assenheim 05. +06.September 12⁰⁰ Uhr - 17⁰⁰ Uhr Wir freuen uns auf Euren Besuch! BUND Karben/Niddatal Besuch auf dem Weltacker Zehn Teilnehmende informierten sich in Friedberg-Fauerbach über Flächennut- zung, biologische Landwirtschaft und die Verarbeitung von Ackerfrüchten Der BUND Karben/Niddatal organisierte kürzlich einen Ausflug zum Wetterauer Welt- acker in Friedberg-Fauerbach. Während einer rund zweistün- digen Führung vermittelten mehrere Ehrenamtliche den zehn Teilnehmenden Wissens- wertes über die weltweite Nut- zung von Ackerflächen, den biologischen Anbau und die Verarbeitung verschiedener Feldfrüchte. Ein Weltacker umfasst 2.000 Quadratmeter. Diese Fläche entspricht rechnerisch dem Anteil der weltweit verfügba- ren Ackerfläche, der jedem Menschen für die Ernährung und weitere Nutzungen zur Verfügung steht. Auf dem Ge- lände werden unter anderem Getreide, Ölsaaten, Gemüse und weitere Nutzpflanzen ent- sprechend ihrer weltweiten Flächenanteile angebaut. Seit 2013 sind in Deutschland ins- gesamt 16 Weltäcker entstan- den, einer davon befindet sich in Hessen. Bei der Führung wurde auch erläutert, welche Flächen für die Tierhaltung benötigt wer- den. Für das Fut- ter eines gemäs- teten Schweins müssten dem- nach rund neun Quadratmeter Ackerfläche be- reitgestellt wer- den. Würde die gesamte Fläche eines Weltackers nach den gelten- den EU-Mindest- vorgaben aus- schließlich für die Schweinehaltung genutzt, könnten dort rechnerisch bis zu 2.000 Tie- re gehalten wer- den – ein Tier pro Quadratmeter. Ein weiterer Teil der Fläche wird für den Anbau von Energie- pflanzen genutzt. Raps zur Beimi- schung in Biodie- sel und Mais für Biogasanlagen beanspruchen zusammen nahe- zu ein Fünftel des Weltackers. Für Obst und Gemüse stehen hin- gegen nur knapp neun Prozent der Fläche zur Verfügung. Die Bewirtschaftung des Wet- terauer Weltackers erfolgt nach biologischen Grundsät- zen. Während der Führung wurde erklärt, welche Auswir- kungen Pflanzenschutzmittel auf Insekten, Vögel und den Boden haben können. Mit dem Regen können entsprechende Stoffe in den Boden gelangen und dort Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Würmer beeinträchtigen. Diese Lebe- wesen tragen dazu bei, den Boden locker und durchlässig zu halten, sodass Regenwas- ser besser versickern kann. Auch die Wurzeln verschiede- ner Leguminosen unterstützen die Bodenstruktur. Zu dieser Pflanzengruppe gehören unter anderem Hülsenfrüchte. Ihre teilweise langen Wurzeln lo- ckern den Boden und verbes- sern dessen Durchlässigkeit. Anschaulich erläuterten die Ehrenamtlichen außerdem, wie die angebauten Pflanzen nach der Ernte verarbeitet werden. Zur Bewirtschaf- tung des Weltackers gehören nicht nur Aussaat und Pflege, sondern auch die Weiterver- arbeitung der Erzeugnisse zu Lebensmitteln. Eine Her- ausforderung besteht darin, geeignete Geräte oder Dienst- leister für die vergleichsweise kleinen Mengen an Getreide und Ölsaaten zu finden. An den Weltacker grenzt ein weiteres Gelände mit Parzel- len, die von Privatpersonen für den eigenen Anbau genutzt werden. Zum Abschluss waren die Teilnehmenden zu Geträn- ken und selbst zubereiteten Speisen mit Erzeugnissen vom Weltacker eingeladen. Der BUND Karben/Niddatal bedankte sich für den informa- tiven Vormittag mit einer Geld- spende. Die Gruppe des BUND Karben/Niddatal mit den Ehrenamtli- chen des Wetterauer Weltackers. Foto: Eckhard Neitzel Assenheimer Förderverein (AFV) Förderverein gegründet Zehn Gründungsmitglieder setzen sich für die Zukunft des Fußballs in Assenheim ein Am Freitag, 3. Juli 2026, wur- de im Niddataler Stadtteil Assenheim der Assenheimer Förderverein (AFV) gegründet. Zehn Gründungsmitglieder riefen den neuen Verein ins Leben, um den Fußballstand- ort Assenheim langfristig zu unterstützen und dessen Zu- kunft zu sichern. Alle Gründungsmitglieder waren in der Vergangenheit als Fußballspieler oder Vor- standsmitglieder beim SV 1920 Assenheim aktiv und fühlen sich dem Verein wei- terhin eng verbunden. Ziel des neu gegründeten För- dervereins ist es, den Fußball in Assenheim nachhaltig zu stärken, damit auch künftige Vereinsjubiläen erfolgreich ge- feiert werden können. Zum ersten Vorsitzenden wur- de Alexander Brück gewählt. Das Amt des zweiten Vorsit- zenden übernimmt Thomas Luzius. Der Assenheimer Förderverein möchte künftig Sponsoren, Förderer und Unterstützer für seine Arbeit gewinnen. Nach der offiziellen Gründung ließen die Mitglieder den Abend bei einem gemeinsamen Grillen, kühlen Getränken und Ge- sprächen über gemeinsame Fußballerlebnisse sowie der Fußball-Weltmeisterschaft ge- mütlich ausklingen. Die Gründungsmitglieder des Assenheimer Fördervereins (von links): Andreas Struck, Stefan Luzius, Dennis Blank, Raphael Mages, Christian Kleiner, Alexander Brück, Thomas Luzius, Constantin Gundermann, Nicole Haas und Sascha Haas. etterauer arketin • S ocial -M edia • W ebdeSign • a nzeigenWerbung • W erbegeSchenke • F lyer , P lakate + b roSchüren • V iSitenkarten + b rieFbögen Mail: info@wetterauer-marketing.de · WhatsApp/Mobil: 0170 4011871 Deine Ideen. Unsere Umsetzung. Social Media Webdesign Werbung & Print Kreativ. Regional. 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